Kampf für die Freiheit der Bürger

(Simbach am Inn) Die Rottaler Freien Demokraten starten in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes. „Nie gab es mehr zu tun“, fasst Claus Rothlehner, Direktkandidat im Wahlkreis 230 Rottal-Inn aus Eggenfelden, den Auftrag der Liberalen beim Wahlkampfauftakt am vergangenen Sonntag im Lokschuppen in Simbach am Inn zusammen.  

Die FDP Rottal-Inn geht in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes (v. l.) : Muhanad Al-Halak FDP-Kreisvorsitzender aus Grafenau und Platz 14 der bayerischen Landesliste, FDP-Bundestagsdirektkandidat Claus Rothlehner und FDP-Kreisvorsitzender Nick Kelldorfner (Foto: privat).

Die lange Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat laut Rothlehner zu einer Lähmung im Land geführt. Sie habe keine nennenswerten Veränderungen auf den Weg gebracht. Gleichzeitig kenne die junge Generation nicht einmal eine andere Staatschefin. „Die Freien Demokraten wollen Regierungsverantwortung übernehmen, um das Land und die Zukunft aktiv mitzugestalten.“ Gerade während der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, wer für die Freiheit der Bürger kämpft. Der Lockdown als einzige Lösung der Regierung treibe die Menschen an ihre Existenzgrundlage.

Das Unternehmen BioNTech als Erfinder des ersten zugelassenen Corona-Impfstoffes habe gezeigt, dass Deutschland sehr großes Gründerpotential habe und wieder zu einem attraktiven Gründungsstandort werden müsse. Die aktuelle Regierung, der Verwaltungsapparat und der immer länger werdende Katalog an Regularien hätten das Land unattraktiver für Gründer gemacht.

Die meisten Menschen scheuen die Veränderung, deswegen müssen Ängste genommen werden. „Wir müssen das Land entfesseln, die Wirtschaft digitalisieren und den Aufstieg durch Bildung fördern“, fordert Claus Rothlehner. Die Freien Demokraten müssten so stark werden, so dass eine Regierungsbildung nicht ohne sie möglich ist.

Der Bundestagskandidat wird sich an Innenstadt-Wahlständen an folgenden Terminen den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen: Pfarrkirchen (Freitag, 20.08. vormittags), Eggenfelden (Samstag, 21.08., nachmittags), Bad Birnbach (Samstag, 11.09. vormittags), Simbach am Inn (Freitag, 17.09., nachmittags), Arnstorf (Freitag, 24.09, nachmittags).

Zu Gast war unter anderem auch Bundestagsdirektkandidat Muhanad Al-Halak aus Grafenau. Es sei wichtig, dass die FDP nach der Wahl an der nächsten Regierung beteiligt ist, um die Digitalisierung im Land voranzubringen. Die Regierung müsse außerdem dafür sorgen, dass alle die Möglichkeit haben, durch Bildung sozial und gesellschaftlich aufzusteigen. Der FDP-Kreisvorsitzende aus Grafenau und Platz 14 der FDP-Landesliste wünscht Claus Rothlehner viel Energie und Erfolg für die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes.

Mit Blick auf die Lage in Afghanistan bedauerte der FDP-Kreisvorsitzende Nick Kelldorfner die Machtübernahme durch die Taliban. Der Sieg des radikalen Islamismus werfe die Menschheit im Kampf um die Menschenrechte weit zurück. „Die Unterdrückung von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen dürfen wir niemals dulden.“ Deutschland brauche dringender denn je ein neues und zeitgemäßes Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild und eine einheitliche europäische Lösung für eine gerechte und faire Verteilung von Flüchtlingen auf alle europäischen Länder. In seinen Abschlussworten zog Kelldorfner Bilanz: „Nie gab es mehr zu tun. Für die Welt, für das Land und für die Bürgerinnen und Bürger.“

Bereits eine Woche zuvor hatte der Kreisverband im Lokschuppen die Delegierten für Landes- und Bezirksparteitag gewählt: Für den Landesparteitag wurden als Delegierte gewählt Nick Kelldorfner (Pfarrkirchen), Phil Achter (Bad Birnbach), Jörg Henzen (Arnstorf). Als Ersatzdelegierte wurden gewählt: Sabrina Heuwieser, Dominik Heuwieser (beide Unterdietfurt), Josef König (Pfarrkirchen).

Der Kreisverband wird auf den Bezirksparteitagen von Phil Achter, Nick Kelldorfner und Josef König vertreten. Als Ersatzdelegierte fungieren Siegmund Stieber (Eggenfelden), Dominik Heuwieser und Jörg Henzen.

 

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